Hundeleine
Empfohlene Länge: etwa 3 Meter
Viele Tierschutzhunde, besonders aus der Ukraine, kennen Spaziergänge an der Leine nicht. Für sie ist das Laufen an der Leine ungewohnt und oft anstrengend und handelsübliche 2-Meter-Leinen zu kurz
Material: Gummiertes Flachband ist optimal
Lange Leinen: Schleppleine / Langführleine
Lange Leinen sind ein wichtiges Hilfsmittel für Tierschutzhunde, da sie mehr Bewegungsfreiheit ermöglichen
Langführleine: lange Leine mit Handschlaufe, die in der Hand geführt wird
Länge: etwa 5–10 Meter, je nach Umgebung, Erfahrung sowie Größe und Verhalten des Hundes.
Material: Gummiertes Flachband oder weiches Material → geringere Verletzungsgefahr.
Knoten in der Leine oder dünne Fahrradhandschuhe können zusätzlichen Halt geben – besonders bei großen und kräftigen Hunden
Handhabung
Der Umgang erfordert Übung, um Verletzungen und negative Erfahrungen für den Hund zu vermeiden.
Bei der geführten langen Leine sollte rechtzeitig nachgegriffen werden, damit der Hund nicht mit Anlauf in die Leine rennen kann.
Schleppleine
Schleppleine, die am Boden mitläuft und den Übergang zum Freilauf unterstützt
Biothane: praktisch bei Nässe
Karabiner: stabil und hochwertig.
Wichtig: Wie bei jeder Leine gilt: Die Schleppleine wird immer am Geschirr befestigt – niemals am Halsband.
Schlafplatz & Rückzug
Hundebett (anfangs eher günstig)
Rückzugsort wie Box oder Iglu
Transport & Sicherheit
Transportbox oder Autosicherung
GPS-Tracker
Kotbeutel
Pflege & Erste Hilfe
Zeckenzange
Hundebürste
Krallenknipser oder -schleifer
Verbandsmaterial, Silberspray, Desinfektionsmittel
Fieberthermometer
Spiel & Beschäftigung
Spielzeug aus Tau (robust, ohne kleine Teile), Naturkautschuk-Spielzeug (z. B. Kong, West Paw) oder stabile Gummispielzeuge
Bälle können Hunde in einen ungesunden Jagd- und Suchtmodus bringen („Balljunkie“). Das ständige Hetzen und abruptes Stoppen belastet zudem Gelenke, Sehnen und den gesamten Bewegungsapparat. Langfristig kann das zu körperlichen Schäden und stressbedingtem Verhalten führen.
Futter & Näpfe
Näpfe aus Edelstahl oder Keramik
Manche Hunde kennen die für uns typischen Edelstahlnäpfe nicht. Sie haben bisher aus alten Töpfen oder direkt vom Boden gefressen.
Edelstahlnäpfe können Hunde durch das laute Klappern, Scheppern oder metallische Geräusche sowie durch Spiegelungen verunsichern oder erschrecken. Deshalb sind Näpfe aus Keramik oft die
bessere Wahl.
Futter
Kauartikel
Training
Leckerchenbeutel
Futtertube / Kruke
Keine aversiven Hilfsmittel wie Sprühflasche, Erziehungsgeschirr u.s.w.